Die 6 Grundteige einfach zubereiten

Die 6 Grundteige einfach zubereiten

Gewusst wie: Die meisten Kuchen und Gebäcke werden aus sechs Grundteigen zubereitet: Blitz-, Rühr-, Mürbe-, Strudel-, Hefe- und Brühteig. In unseren Video-Back-Tipps zeigen wir Ihnen Schritt für Schritt, wie es geht.

Der Blitzteig

Der Blitzteig
Diese Chriesi-Muffins aus Blitzteig sind schnell gemacht.

Beim Blitzteig werden zuerst die trockenen Zutaten in einer Schüssel gemischt und dann erst die nassen oder feuchten Zutaten beigegeben. Blitzteig ist schnell gemacht und ideal für einfache Cakes, Cupcakes und Muffins.

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Der Rührteig

Der Rührteig
Ein Gugelhopf kann sowohl aus Rühr- als auch aus Hefeteig (s. weiter unten) zubereitet werden.

Für einen Rührteig werden Butter, Zucker und Eier so lange gerührt, bis sie eine hellere, homogene Masse bilden. Erst dann wird das Mehl zugegeben. Rührteig eignet sich sehr gut für Gugelhopf, Cakes und weitere Kuchen.

Tipp: Eier nicht miteinander, sondern eins nach dem anderen beigegeben.

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Der Mürbeteig

Der Mürbeteig
Mürbeteig ist der ideale Boden für diese fruchtigen Brombeer-Küchlein.

Damit der Mürbeteig auch wirklich mürbe wird: Mehl, Zucker und die kalten Butterstücke von Hand reiben, bis die Masse wie geriebener Käse aussieht. Danach das Ei oder Flüssigkeit beigeben, Teig nur zusammenfügen, nicht kneten. Der Mürbeteig wird oft ohne Belag - das heisst blind - gebacken und dient als Boden für cremige und/oder fruchtige Füllungen. Aber auch viele Guetzli werden aus Mürbeteig zubereitet.

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Der Strudelteig

Der Strudelteig
Für einen Apfelstrudel braucht es etwas Übung.

Die grosse Herausforderung beim Strudelteig ist das Ausziehen des sehr dünnen Teigs auf eine grosse Fläche. Wenn man statt eines grossen zwei kleine Strudel zubereitet, braucht man weniger Platz zum Ausziehen, und die fertigen Strudel lassen sich besser auf das Blech transportieren. Noch einfacher und schneller gehts mit Fertig-Strudelteig. Neben dem klassischen Apfelstrudel gibt es viele süsse und pikante Varianten.

Tipp: Zopfmehl verwenden. Sein hoher Kleberanteil macht den Strudelteig elastischer.

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Der Hefeteig

Der Hefeteig
Der Sonntagszopf ist einer der vielen Hefeteig-Klassiker.

Schwere Teige mit viel Fett (z.B. Brioches) oder vielen reichhaltigen Zutaten (z.B. Früchtebrot, Stollen) erschweren die Entwicklung der Hefepilze. Mit einem Vorteig gibt man der Hefe mehr Zeit für diesen Prozess. Es wird auch weniger Hefe benötigt, und das Aroma des Gebäcks wird intensiver, da sich mehr Geschmacksstoffe und Gärungssäuren entwickeln. Ein weiterer Vorteil ist, dass das Gebäck länger frisch bleibt. Aus Hefeteig werden nicht nur Brot und Brötchen, sondern auch Kuchen und Gebäck zubereitet.

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Der Brühteig

Der Brühteig
Diese Eclairs aus Brühteig werden mit einer feinen Passionsfruchtcreme gefüllt.

Das Besondere am Brühteig ist, dass er doppelt erhitzt wird. Der Teig wird in der Pfanne zubereitet und dann entweder auf einem Backblech gebacken oder in einer Flüssigkeit gar gekocht oder frittiert. Zum Auswallen ist Brühteig zu weich. Deshalb wird er meist gespritzt oder mit einem Löffel portioniert. Nach dem Backen werden die Ofenküchlein aufgeschnitten und zum Beispiel mit Schlagrahm oder Vanillecreme gefüllt. Neben den bekannteren süssen Varianten (z.B. Profiteroles, Eclairs, Saint-Honoré-Torte) gibt es auch pikante (z.B. Pommes dauphine, eine Mischung aus pürierten Salzkartoffeln und Brühteig).

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Text: Daniela Rinderknecht
30. Mai 2016